Wie man ein Diät-Tagebuch führt

Ein Ziel ohne Plan ist nur ein Wunsch!

Gewicht zu verlieren ist der einfache Teil einer Diät, den wir mit einer Veränderung unserer Lebensweise und unserem Essverhalten erreichen können. Das verlorene Gewicht zu halten ist die größte Herausforderung, vor der die heutigen Diäter*innen stehen. Gibt es hierzu eine Hilfe? Die Antwort hierzu ist ein klares „Ja“. Studien zeigen, dass eine erfolgreiche Diät und eine kontrollierte Gewichtsminderung, durch das täglich begleitende Führen eines Diät-Tagebuch zu nachhaltigen Ergebnissen führen kann.
Das Führen eines Diät Tagebuchs kann Sie bei dem Halten des Gewichts in drei unterschiedlichen Bereichen unterstützen.

Fokus:

Das tägliche Tagebuch hilft den abnehmwilligen Personen sich auf die gesteckten Ziele zu konzentrieren und den Gewichtsverlust im Auge zu behalten.

Planung:

Die Nichtbeachtung der Planung regelmäßiger Mahlzeiten und täglicher körperlicher Aktivitäten ist der größte Falle des Diätpatienten beim Versuch, Änderungen des Lebensstils zu erreichen. Ein Ziel ohne Plan ist nur ein Wunsch!
Und wir alle wissen, dass allein das Wünschen keinen guten Diätpatienten ausmacht. Planen Sie Mahlzeiten und Fitness-Aktivität mindestens einen Tag im Voraus, vorzugsweise eine Woche im Voraus. Gestalten Sie Ihren Plan realistisch, so dass dieser sich an Ihre Pflichten und Tätigkeiten anpasst.
Sobald Sie einen Plan haben, bleiben Sie dabei. Wenn Sie von Ihrem Plan abweichen müssen, schreiben Sie es auf. Dazu gehören auch Dinge wie, wann und wo es passiert ist und wer daran beteiligt war. Später können Sie diese Informationen, zur Identifikation nutzen und Vorbereitungen für Risiko und Stress-Situationen treffen.

Reflexion:

Ein tägliches Tagebuch ist ein äußerst wichtiges Instrument zur Selbstüberwachung. Ihr Tagebuch wird Ihnen helfen, Muster in Ihrem Verhalten, an sich selbst und bei dem Erreichen oder dem Abweichen Ihrer Ziele zu offenbaren. Denken Sie daran, es ist wichtig, sich zu kontrollieren und auch zu loben. Nutzen Sie das Diät-Tagebuch nicht nur zum dokumentieren Ihres Gewichtes und Sie werden feststellen das dies Ihnen auch in anderen Bereichen eine gute Hilfe sein wird.

Neben professionellen Diät-Tagebüchern (siehe rechte Seite Amazon), gibt es hier auch einen kleinen kostenlosen Vordruck, der Ihnen den Aufbau eines Diättagebuches zeigen kann.
Unseren Vordruck für Ihr Diät Tagebuch finden Sie hier unter Diät-Tagebuch

Diese Informationen sind ausschließlich zu Informationszwecken. Es ist nicht beabsichtigt, medizinische Ratschläge zu geben. Wir übernehmen keine Verantwortung für eventuelle Folgen aus dieser Behandlung, den Verfahren, der Bewegung oder der Ernährungsumstellung. Die Veröffentlichung dieser Informationen ersetzt weder die Praxis der Medizin noch die Beratung durch Ihren Arzt. Vor jeder Diät sollten Sie den Rat von ihrem Arzt einholen.

Stärkung Ihres Immunsystems zur Bekämpfung des Coronavirus

Was Sie wissen müssen

Können Sie Ihr Immunsystem stärken, um COVID-19 zu bekämpfen?

Dies ist die Frage, die sich alle stellen, die wir uns in einer weltweiten Krise befinden. Wir wissen noch nicht, wie wir den durch COVID-19 verursachten Schaden, der durch ein für uns alle neues Coronavirus verursacht wird vollständig verhindern oder bezwingen können.

Wir sehen Online-Behauptungen, dass wir unser Immunsystem mit fast allem „stärken“ können, von Vitamin C oder Vitamin D bis zu ätherischen Ölen. Aber woher wissen wir, welche dieser Empfehlungen, wenn überhaupt, wirklich funktionieren?

Diese Frage ist schwer zu beantworten, vor allem, weil das Immunsystem nicht „eine Sache“ ist, die wir leicht messen können. Es ist ein kompliziertes und komplexes System mit vielen verschiedenen Komponenten. Die Unterstützung eines Abschnitts im Körper kann einen anderen beeinträchtigen, oder das Stärken eines bestimmten Bereichs hat möglicherweise nichts mit der Bekämpfung von Viren zu tun.

Das macht es schwierig zu wissen, was zu tun ist. Und woher wissen wir ob etwas, dass bei einem anderen Virus hilft, bei diesem neuen Coronavirus hilft? Wie Sie sehen ist vieles noch unbekannt und unerforscht.

Wenn Sie älter sind oder ein sogenannter “Risikopatient” sind, wo z.B. Diabetes und Bluthochdruck zu Ihrem Krankheitsbild zählt, besteht ein erhöhtes Risiko für schwere Symptome und einen schwererer Krankheitsverlauf durch COVID-19 . Wir empfehlen, alle Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um das Risiko für Ihren Körper möglichst gering zu halten.

Wenn Sie jung und ansonsten gesund sind, ist das Risiko von Komplikationen laut Aussage vieler Ärzte deutlich geringer. Wenn Sie sich mit dem Virus infizieren, haben Sie in den meisten Fällen leichte Symptome und erholen sich innerhalb weniger Wochen vollständig.

Es ist jedoch möglich, dass Sie mit dem Virus infiziert sind, ohne dass Symptome auftreten. Die Einhaltung wichtiger Hygienemaßnahmen  und die Teilnahme an “sozialen Einschränkungen” sind daher von entscheidender Bedeutung, um eine Ausbreitung auf Personen mit hohem Risiko zu vermeiden.

Kohlenhydratarme Ernährung und Immunfunktion

Es gibt viele den Körper unterstützende Maßnahmen die getroffen werden können um dem Körper in dieser Zeit etwas Gutes zu tun eine Methode kann die kohlenhydratarmen Ernährung sein.

Tatsächlich ist es heute möglicherweise wichtiger denn je, einen gesunden Lebensstil einzuhalten, einschließlich einer langfristigen guten Ernährung. Das bedeutet ein Essverhalten anzustreben, dass wichtige Nahrung liefert und trotzdem Ihren Blutzucker und Ihr Gewicht in Schach hält.

Es scheint, dass Personen mit Typ-2-Diabetes und anderen Stoffwechselerkrankungen ein höheres Risiko für Komplikationen durch COVID-19 haben. Auch hier ist es möglich, dass kohlenhydratarme und ketogene Diäten wirksame Werkzeuge zur Behandlung und Verbesserung dieser Stoffwechselzustände sein können.

Obwohl es keinen Beweis für diese Behauptung gibt, dass eine kohlenhydratarme Ernährung die Immunfunktion per se stärkt, ist es sinnvoll, die Bedingungen (z. B. Bluthochdruck oder hoher Blutzucker) zu begrenzen, die die Situation verschlimmern könnten.

Eine aus den USA kommende Studie zeigt das. z.B. eine Ketodiät das Risiko für mit Influenza infizierte Mäuse verringert. (Quelle:https://immunology.sciencemag.org/content/4/41/eaav2026)

Natürlich ist diese Studie auf keinen Fall 1zu1 auf den Menschen anzuwenden , Es ist nicht erweisen das eine Ketodiät dasselbe für Influenza beim Menschen oder für COVID-19 bewirkt.  Die Frage, die sich hier stellt lautet: Was haben wir / unser Körper zu verlieren, wenn wir eine Diät einhalten, die nachweislich zur Gewichtsreduktion und zur Verbesserung der Stoffwechselgesundheit beiträgt und auch die Immunfunktion positiv beeinflusst?

Deshalb versuchen wir Ihnen hier weitere Tipps zur Gesundheitsförderung in Influenza-Zeiten aufzuzeigen.

Die Grundlagen

Dies sind Dinge, die Sie heute tun können und die nichts kosten. Wir empfehlen Ihnen, diese grundlegenden Schritte zum Schutz und zur Verbesserung Ihrer Gesundheit – und möglicherweise Ihres Immunsystems in Betracht zu ziehen.

Während diese Maßnahmen immer wichtige Aspekte für die Aufrechterhaltung einer guten Gesundheit sind, können sie in Zeiten mit erhöhtem Risiko wie jetzt von entscheidender Bedeutung sein.

  • Richtiges Händewaschen: Das Coronavirus wird durch 20-sekündiges Händewaschen mit Seife oder mit einem Händedesinfektionsmittel mit mehr als 60% Alkohol abgetötet.
  • Rauchen Sie nicht: Raucher haben ein erhöhtes Risiko, sich mit Infektionen zu infizieren und an schweren Komplikationen zu leiden. Generell sollte ist es wichtig nicht zu Rauchen, aber eine Zeit wie diese unterstreicht die Wichtigkeit noch mehr.
  • Erholen Sie sich / ausreichend Schlaf: Schlaf ist im Allgemeinen wichtig für die Gesundheit und kann als Bonus auch unserer Immunfunktion zugute kommen. Auch hier gibt es viele teilweise noch nicht wirklich gute wissenschaftliche Studien . Aber wenn es um die allgemeine Gesundheit geht, hilft richtiger Schlaf. In Zeiten wie diesen sollten Sie der Schlafhygiene Priorität einräumen.
  • Die richtige Menge an Bewegung: Bewegung führt schon nachweislich bei normalen Erkältungen- und Grippewellen zu einem besseren Abwehrsystem für Ihrem Körper . Beherzigen Sie auch in der jetzigen Coronazeit den Rat und nutzen Sie einen Teil Ihrer Freizeit für eine ausreichende Bewegung für Ihren Körper.

Auch hier gilt: Bleiben Sie aktiv, aber denken Sie daran: Jetzt ist nicht die Zeit, eine neue Trainingsroutine mit hoher Intensität zu beginnen. Wenn Sie bereits vorher ein straffes Trainingsprogramm absolviert haben, sollten Sie die Häufigkeit oder Intensität um 10 bis 20% verringern (dies ist nicht wissenschaftlich belegt, wird jedoch von einigen Experten empfohlen). Versuchen Sie auch, sich auf Heim- oder Sportübungen ohne Hilfsmittel wie öffentliche Sportanlagen zu konzentrieren.  Nutzen Sie möglichst keine Fitnessgeräte wie Gewichte oder Außenportanlagen den hier steigt zumindest kurzzeitig die Ansteckungsgefahr über die ungesäuberten Oberflächen.

Stressbewältigung: Während akute Stressoren vorübergehend die Immunfunktionen verbessern können, verringern chronische Stressoren wahrscheinlich die

Die Sorge um die Börse, die Sorge um genügend Toilettenpapier und die Konzentration auf die Unsicherheiten der Zukunft können den Cortisolspiegel erhöhen, was sich negativ auf unsere Immunfunktion auswirken kann.

Wir können nicht jeder stressigen Situation einfach ausweichen,  aber wir können alle Maßnahmen ergreifen, um unsere Reaktion auf Stress zu kontrollieren. Meditation, Achtsamkeitsübungen und z.B. das Spazierengehen sind Beispiele für Aktivitäten, die kostenlos und relativ einfach durchzuführen sind um unser Stresslevel abzubauen

  • Wenn Sie Alkohol trinken, trinken Sie in Maßen: In stressigen Zeiten wenden sich manche Menschen dem Alkohol als Bewältigungsmechanismus zu. Während Meditation, Spaziergänge in der Natur und Sportübungen wahrscheinlich gesündere Bewältigungsmethoden sind, reichen sie für einige nicht aus. Achten Sie darauf das Ihr Alkohol Konsum nicht steigt. Wir müssen alle tun, was wir können, um schwierige Zeiten zu überstehen. Studien zeigen jedoch einen Zusammenhang zwischen chronisch starkem Alkoholkonsum und erhöhter Anfälligkeit für Infektionen.

Ergänzungen

Könnte die Einnahme von Vitaminen, Mineralien oder anderen Nahrungsergänzungsmitteln Sie vor COVID-19 schützen? Im Gegensatz zu dem, was Sie vielleicht sonst im Internet lesen, ist diese Frage nicht definitiv zu beantworten. Folgendes wissen wir über bestimmte Nahrungsergänzungsmittel, die angeblich immunverstärkende Eigenschaften haben.

Vitamin C

Seit Jahrzehnten wird Vitamin C verwendet, um Erkältungen vorzubeugen. Dieses Vitamin kann unter anderem dazu beitragen, eine gesunde Haut zu erhalten, die eine Barriere gegen Keime und andere schädliche Eindringlinge darstellt. Darüber hinaus legen einige – aber nicht alle – Studien nahe, dass dies die Funktion bestimmter weißer Blutkörperchen verbessern kann, die Infektionen bekämpfen.

Darüber hinaus gibt es widersprüchliche Hinweise auf die potenziellen Mortalitätsvorteile von hochdosiertem Vitamin C bei Patienten mit Sepsis, der schwersten Form systemischer Infektionen.

Während unklar ist, ob die Einnahme eines Vitamin C-Präparats für COVID-19 von Vorteil ist, schadet es den meisten Menschen nicht, bis zu 2.000 mg pro Tag einzunehmen (die von der National Academy of Medicine festgelegte Obergrenze Quelle: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK225483/).

Für Raucher und Personen mit hohem Risiko ist es definitiv eine Überlegung wert. Vitamin C ist wasserlöslich, sodass Ihr Körper alles, was Sie nicht benötigen, in Ihren Urin ausscheidet. In sehr hohen Dosen kann Vitamin C jedoch Durchfall verursachen oder das Risiko von Nierensteinen erhöhen (insbesondere bei Männern). Achten Sie daher darauf, 2.000 mg täglich nicht zu überschreiten.

Vitamin-D

Vitamin D spielt sowohl als Hormon als auch als Vitamin ein wichtige Rolle für die Gesundheit.

Generell ist Vitamin D ein wichtiges Vitamin für Ihren Körper, aber ob diese Vitamin auch zu einem besseren Immunsystem in Covid19-Zeiten führt ist noch weitestgehend unbelegt.

Wenn Ihr Vitamin D-Spiegel niedrig ist, haben Sie möglicherweise eine bessere Chance, gesund zu bleiben, wenn Sie darauf achten Ihrem Körper in gesunder Form Vitamin D zuzuführen (am besten in Absprache mit Ihrem Hausarzt).

Aber auch in vielen Lebensmitteln steckt eine ordentliche Portion Vitamin D beispielsweise in Fisch wie Lachs, Thunfisch und auch in Käse und Eiern ist das Vitamin D enthalten.

Der  Körper kann Vitamin D auch selbst herstellen, wenn Ihre Haut dem Sonnenlicht ausgesetzt ist. Versuchen Sie also, öfter mal ein Sonnenbad zu nehmen. Wie viel Sonne hängt von der Jahreszeit und Ihrem Standort ab. Ein guter Ausgangspunkt ist eine 15-minütige Session. Denken Sie daran, Sonnenbrände zu vermeiden, da eine übermäßige Sonneneinstrahlung mit eigenen Risiken verbunden ist. (Das Eincremen nicht vergessen.)

Zink

Zink ist ein Mineral, das an der Reaktion der weißen Blutkörperchen auf eine Infektion beteiligt ist. Aus diesem Grund sind Menschen mit Zinkmangel anfälliger für Erkältung, Grippe und andere Viren. Hier gibt es Studien die von einer besseren Widerstandfähigkeit Ihres Körpers zum Beispiel bei Erkältungen ausgehen. Ob es einen ähnlichen Effekt auf COVID-19 haben könnte, ist noch nicht bekannt.

Die Einnahme von zusätzlichem Zink kann eine gute Strategie für ältere Menschen und andere Personen mit erhöhtem Risiko sein. Wenn Sie sich für die Einnahme von Zink entscheiden, achten Sie darauf, dass Sie die Obergrenze von 40 mg pro Tag unterschreiten, und vermeiden Sie die nasale Verabreichung, da das Risiko olfaktorischer Komplikationen besteht. Bitte konsultieren Sei auch hier vor der Einnahme dringend Ihren Hausarzt.

Kurkuma

Kurkuma ist ein Gewürz, das häufig in der indischen und asiatischen Küche verwendet wird, einschließlich Currys. Es enthält eine hellgelbe Verbindung, die als Curcumin bekannt ist. Neue Forschungsergebnisse legen nahe, dass dies die Immunfunktion verbessern könnten. Es gibt jedoch noch keine überzeugenden Beweise dafür, dass es bei der Bekämpfung von Virusinfektionen hilft.

Aber das würzen mit Kurkuma fügt Ihrem Essen einen leckeren Geschmack bei  und das würzen mit Kurkuma kann bei ansonsten gesunden Menschen wahrscheinlich keinen Schaden anrichten.(Achten Sie auf Verträglichkeit) Wenn Sie unter einer Krankheit leiden – insbesondere wenn Sie Blutverdünner einnehmen – wenden Sie sich an Ihren Arzt, bevor Sie Curcumin einnehmen.

Echinacea

Echinacea ist ein Kraut, das angeblich helfen kann, Erkältungen vorzubeugen. Aber ist dieser Ruf verdient? Auch hier zeigen Studien das es eine milde Schutzwirkung gegen Infektionen der oberen Atemwege geben kann, die Dauer oder Schwere der Erkrankung jedoch nicht zu verringern scheint. Es ist auch hier nicht anzugeben, ob es einen Schutz gegen COVID-19 bietet.

Knoblauch

Es wird allgemein angenommen, dass Knoblauch, eine beliebte und scharfe Knolle mit einem charakteristischen Aroma, antibakterielle und antivirale Wirkungen hat, einschließlich der Bekämpfung der Erkältung.

Auch hier gibt es diverse Studien die angeblich belegen, dass Menschen, die oft Knoblauch essen, weniger Erkältungen hatten und sich schneller von Erkältungen erholten als Menschen, die keinen Knoblauch aßen.

Obwohl dies ermutigend ist, ist dies nur eine Studie. Weitere hochwertige Studien sind erforderlich, um zu bestätigen, ob Knoblauch wirklich bei Erkältungen oder anderen Infektionen der oberen Atemwege von Vorteil ist. Genießen Sie vorerst Knoblauch wegen seines pikanten Geschmacks und seines unverwechselbaren Aromas, anstatt sich darauf zu verlassen, dass er Ihre Immunität während der Coronavirus-Pandemie stärkt.

 

Obst, Gemüse und Samen

Auf vielen Websites wird häufig empfohlen, reichlich Obst, Gemüse und Samen zu sich zu nehmen, aber die Beweise sind nicht schlüssig, ob sie wirklich helfen. Aber hier gilt sicherlich das der Verzehr von einer gesunden Menge Obst Ihrem Körper viele wichtige Vitamine und andere wichtige Stoffe in ausreichender Form gibt, damit Sie auch in Zukunft gesund bleiben.

Fasten

Langfristig kann intermittierendes Fasten das Immunsystem stärken. Während einer akuten Pandemie, bei der das unmittelbare Infektionsrisiko höher als gewöhnlich ist, ist es möglicherweise kein guter Zeitpunkt mit dem Fasten zu beginne, da die Immunität vorübergehend abnehmen kann.

Es wahrscheinlich besser, zum Beispiel ein Ketodiät in Erwägung zu ziehen und nicht zu fasten.

Aufgrund das es noch keine Langzeitstudien zum Coronavirus gibt, ist es besser während des Ausbruchs des Coronavirus nicht länger als 36 Stunden zu fasten, insbesondere wenn Sie älter als 60 Jahre sind. Konsultieren in jedem Fall  ihren Hausarzt, bevor Sie mit dem Fasten beginnen.

 

Zusammenfassung

Kurz gesagt, der Grund dafür, dass sich dieses neue Coronavirus so schnell verbreitet und so erhebliche Auswirkungen auf Menschen auf der ganzen Welt hat ist, dass wir keine Immunität dagegen haben. Unserem Immunsystem ist dieser Virus unbekannt.

Je mehr Maßnahmen wir ergreifen, um uns im Allgemeinen gesund zu halten, desto besser.

Gute Hygienemaßnahmen, sowie Sport und eine gesunde Ernährung und sozialer Abstand können dazu beitragen, uns und andere nicht mit dem Virus anzustecken.

Was Sie für Ihre Gesundheit, egal in welcher Zeit tun können:

  1. Eine nahrhafte Diät, die hohen Blutzucker minimiert
  2. Priorisierung des erholsamen Schlafes
  3. Umgang mit Stress
  4. Mit dem Rauchen aufhören
  5. moderate Sportübungen, die Ihnen Spaß machen
  6. Wo möglich Sonnenschein und frische Luft genießen

Diese Informationen sind ausschließlich zu Informationszwecken. Es ist nicht beabsichtigt, medizinische Ratschläge zu geben. Wir übernehmen keine Verantwortung für eventuelle Folgen aus dieser Behandlung, den Verfahren, der Bewegung oder der Ernährungsumstellung. Die Veröffentlichung dieser Informationen ersetzt weder die Praxis der Medizin noch die Beratung durch Ihren Arzt. Vor jeder Diät sollten Sie den Rat von ihrem Arzt einholen.

Abnehmen in Corona Zeiten

Menschen, die es sich zum Ziel gesetzt haben, abzunehmen, möchten dies verständlicherweise auch während der Corona-Krise erreichen.
Wer jedoch in der Vergangenheit hierfür in einen Sportverein oder ein Fitness-Studio ging, steht derzeit vor einem großen Problem.

Wann die Studios wieder öffnen, steht in den Sternen, so dass viele gezwungen sind, für ein Abnehmen in Corona Zeiten auf Sport zu verzichten oder zu Hause zu trainieren.
Krafttraining und Cardio – perfekt zum Abnehmen in Corona Zeiten

Glücklicherweise gibt es eine große Bandbreite an Möglichkeiten, wie man bequem zu Hause trainieren kann. Wer sowieso schon ein Fitness-Bike oder Laufband besitzt, ist natürlich auch in Zeiten der Corona-Krise gut bedient.
Doch auch so kann man vieles tun, um sich im heimischen Wohnzimmer fit zu halten.

Da Muskeln allein durch ihre Existenz bereits Kalorien verbrennen, ist ein moderater Kraftaufbau gegenüber reinem Cardio-Training vorzuziehen. Hinzu kommt noch der sogenannte Nachbrenneffekt, der dafür sorgt, dass nach einer anstrengenden Sportsession noch mehrere Stunden lang Kalorien verbrannt werden. Dieser Nachbrenneffekt ist bei Krafttraining deutlich effizienter als bei Cardioeinheiten.
Trotzdem braucht niemand auf Cardiotraining verzichten. Joggen an der frischen Luft verbrennt nicht nur Kalorien, sondern sorgt auch für gute Laune und eine Stärkung des Immunsystems. Beides ist besonders in der Zeit der Krise extrem wichtig.

Abnehmen Tipps 1: Übungen mit dem eigenen Körpergewicht

Da die meisten zu Hause kein perfekt ausgestattetes Fitnessstudio haben dürften, bieten sich für den Muskelaufbau Übungen mit dem eigenen Körpergewicht an.
Die beiden absoluten Klassiker sind Kniebeugen und Liegestütze. Beide sind hocheffektiv für Muskelaufbau und eine Straffung des Körpers.
Es gibt noch viele weitere Übungen mit dem eigenen Körpergewicht. Auf einschlägigen Portalen im Internet oder Youtube findet man etliche Videos, nach denen sowohl Anfänger als auch als Fortgeschrittene intensiv trainieren können.

Abnehmen Tipps 2: Den Kalorienverbrauch beim Sport nicht überschätzen

Viele überschätzen den Kalorienverbrauch beim Sport und nehmen ein hohes Trainingspensum als Freifahrtschein, sich weiterhin ungesund zu ernähren.
Für eine Gewichtsabnahme jedoch kommt man nicht umhin, ein wenig an der Ernährungsschraube zu drehen und für ein moderates Kaloriendefizit zu sorgen.
Laut einer iranischen Studie verdreifacht Cumin (Kreuzkümmel) die Gewichtsabnahme während eines Kaloriendefizits. Aber auch Grüner Tee wirkt unterstützend.

Diese Informationen sind ausschließlich zu Informationszwecken. Es ist nicht beabsichtigt, medizinische Ratschläge zu geben. Wir übernehmen keine Verantwortung für eventuelle Folgen aus dieser Behandlung, den Verfahren, der Bewegung oder der Ernährungsumstellung. Die Veröffentlichung dieser Informationen ersetzt weder die Praxis der Medizin noch die Beratung durch Ihren Arzt. Vor jeder Diät sollten Sie den Rat von ihrem Arzt einholen.

Welche Lebensmittel helfen beim Abnehmen?

Lebensmittel beim Abnehmen

• Eier:

Sie feiern ein regelrechtes Comeback, nachdem sie lange Zeit wegen ihres Cholesteringehalts tabuisiert oder kritisiert wurden. Ob als Bestandteil der Trennkostmethode oder als idealer Snack für zwischendurch: Eier helfen hervorragend beim Abnehmen. Sie enthalten nur wenig Kohlenhydrate und regen durch ihren hohen Eiweiß- und sonstigen Nährstoffanteil den Stoffwechsel an. Eier sind bekömmlich, schmecken gut und sättigen schnell und langanhaltend. Die Kombinationsmöglichkeiten bei der Zubereitung von Speisen sind fast unbegrenzt.

• Blattgemüse:

Dazu zählen Grünkohl, Spinat und Blattkohl sowie Mangold, Löwenzahn und auch Petersilie. Darin sind in konzentrierter Form wertvolle Nährstoffe sowie Antioxidantien enthalten. Damit kann im Sinne eines gewünschten Abnehmens eine Sättigung mit nur wenigen Kalorien erreicht werden. Die Reduzierung des Hungergefühls über längere Zeit wird zusätzlich durch den Ballaststoffanteil von Blattgemüse unterstützt. Die Kreuzblütler Broccoli, Blumenkohl, Rosenkohl und Weißkohl enthalten besonders viel Eiweiß und sind ideal für Veganer.

• Lachs:

Fisch ist unglaublich gesund. Das liegt am beachtlichen Eiweiß- und Jodgehalt sowie an den ungesättigten Fettsäuren. Insbesondere Kaltwasserfische, die sich verstärkt aus dem dort vorkommenden Plankton ernähren, weisen einen hohen Gehalt an wichtigen Omega-3-Fettsäuren auf. Sie besitzen eine entzündungshemmende Wirkung, stärken das Immunsystem und dienen als Zellschutz. Besonders Lachs senkt die Blutfettwerte, fördert die Durchblutung sowie die Fettverbrennung. Thunfisch ist sehr eiweißhaltig und besonders fett- und kalorienarm. Eine Konservierung in Öl beeinträchtigt allerdings diese Werte. Daher sollte auf Alternativen zurückgegriffen werden.

• Mageres Rindfleisch und Hähnchenbrust:

Das Abnehmen wird durch den hohen Eiweiß- und niedrigen Fettgehalt begünstigt. Zusätzlich wird beim Verzehr eine längere Sättigung erreicht. Die Entfernung der Geflügelhaut optimiert nach der Zubereitung den Fettgehalt

• Kartoffeln:

Kartoffeln und Süßkartoffeln enthalten kaum Fett, einen hohen Ballaststoff- und Kaliumanteil sowie weitere wichtige Nährstoffe. Kartoffeln wirken entwässernd und als gefragte Beilagen sättigend. Der Eiweiß- und Vitamin-C-Gehalt regen den Stoffwechsel und die Fettverbrennung an

• Bohnen und Hülsenfrüchte:

Linsen, Kichererbsen und Kidneybohnen sowie schwarze Bohnen eignen sich durch den erheblichen Anteil an Eiweiß und Ballaststoffen ebenfalls gut zum Abnehmen. Dadurch wird auch ein länger anhaltendes Sättigungsgefühl erzielt

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Natürliche Fatburner, die schlank machen

Natürliche Fatburner

• Kaffee für den Stoffwechsel:

Ein Espresso oder eine Tasse starker Kaffee nach dem Essen kurbelt durch seinen konzentrierten Koffeingehalt den Stoffwechsel und die Fettverbrennung an. Schwarzer Kaffee ist fast kalorienfrei und durch seine Bitterstoffe ein natürlicher Appetitzügler. Als Alternative zum Pausensnack oder Überbrückung zur Verhinderung von Heißhunger ist eine Tasse Kaffee ideal. Das Heißgetränk lässt auch die Körpertemperatur ansteigen und dadurch den Energieverbrauch. Außerdem werden Verdauung und Stuhlgang gefördert, was zu einer Verkürzung der Kalorienverwertung im Körper führt

• Wasser steigert den Kalorienverbrauch:

Preiswertes Wasser kann zu jeder Zeit getrunken werden und ist überall erhältlich. Kalorienfreies Wasser ist zur Sättigung ideal und regt je kälter umso mehr den Stoffwechsel an. Wasser trinken erhöht den Kalorienverbrauch, verbessert die Fließfähigkeit des Blutes und fördert die Verdauung. Wasser kann als Alternative und Überbrückung bis zur nächsten Mahlzeit getrunken werden, wenn tagsüber einmal auf bestimmte Lebensmittel verzichtet werden soll. Durch die Erhöhung der täglichen Trinkmenge mit Wasser werden automatisch weniger kalorienhaltige Getränke konsumiert

• Grüner Tee für die Fettverbrennung:

Grüner Tee hemmt die Fettverwertung im Organismus und steigert die Fettverbrennung. Der exklusive Tee regt die Erhöhung der Körperwärme und den Stoffwechsel an. Dazu tragen auch die Bitterstoffe und Polyphenolen bei. Die Fettverbrennung wird zusätzlich durch den Koffeingehalt angekurbelt. Grüner Tee unterstützt die Verdauung fetter Speisen.

• Schlankmacher Chili:

Das scharfe Gewürz regt Stoffwechsel und Fettverbrennung an. Die darin enthaltenen Capsaicinoide erzeugen Wärme und Energie, wodurch das Fett dahinschmilzt

• Buttermilch macht schlank:

Darin ist viel Kalzium enthalten. Der Fettgehalt beträgt unter einem Prozent. Buttermilch nimmt auf ein Enzym Einfluss, dass für den Fettabbau verantwortlich ist.

• Hülsenfrüchte gegen Heißhunger:

Die eiweißhaltigen Hülsenfrüchte sollten den Speiseplan regelmäßig bereichern. Die vielen Ballaststoffe bewirken ein länger anhaltendes Sättigungsgefühl und verringern dadurch die Heißhungergefahr. Durch die Eisen- und Kalziumwerte wird der Stoffwechsel aktiviert.

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Welche Lebensmittel helfen bei der Fettverbrennung?

Lebensmittel und Fettverbrennung

Angesichts der großen Auswahlmöglichkeiten bei Lebensmitteln sollten verstärkt natürliche Schlankmacher gewählt werden. Zahlreiche Nahrungsmittel stehen hierfür als Alternativen für eine individuelle Auswahl je nach Geschmacksvorlieben zur Verfügung, die bei der Fettverbrennung behilflich sind. Nachstehend eine kleine Auswahl an natürlichen Lebensmitteln, welche die Fettverbrennung ankurbeln:

• Wassermelone:

Sie enthält fast ausschließlich Wasser. Außerdem kann die Fruchtsüße der Melone zur Verhinderung von Heißhunger beitragen und dadurch eine Unterbrechung der Fettverbrennung verhindern

• Ananas:

Die Tropenfrucht nimmt auf fettspaltende Enzyme Einfluss und trägt zur Entwässerung des Körpers durch den Wirkstoff Bromelain bei

• Zitronen:

Der Konsum von Fruchtfleisch oder ausgepresstem Saft erhöht die Produktion von Schlankheitshormonen und hilft bei der Ausscheidung von Toxinen. Außerdem bewirkt die natürliche Säure eine Verringerung des Appetits. Bei den meisten Models steht Zitronensaft auf dem Speiseplan

• Afrikanische Mango:

Reichlich Vitamin C in Verbindung mit Pantithensäure bewirken einen Fettabbau. Zusätzlich fördert das Fruchtfleisch die Verdauung und der Kaliumgehalt hilft bei der Entwässerung

• Tomaten:

Sie haben eine entwässernde Wirkung und regen durch den Gehalt an Kalzium, Eisen, Magnesium und Zink den Fettabbau an

• Artischocke:

Sie regt zur Verbessert die Fettverbrennung die Gallenflüssigkeit an

• Magerquark und Magermilchjoghurt:

Darin ist viel Eiweiß und wenig Fett enthalten

• Walnüsse/Mandeln:

Bereits wenige Nüsse können den Appetit zügeln und durch ihren hohen Ballaststoffgehalt für eine längere Zeit sättigen. Trotz ihres Fettgehalts helfen Walnüsse und Mandeln in regelmäßigen kleinen Mengen daher beim Abnehmen

• Ingwer:

Die Inhaltsstoffe dieser Wurzel sind hervorragend dazu geeignet, Muskelmasse auf- und Fett abzubauen. Ingwer kurbelt den Stoffwechsel und die Fettverbrennung an

• Avocados:

Die Früchte enthalten zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Avocados verfügen über eine größere Menge an einfach ungesättigten Fettsäuren sowie Oleinsäure. Dadurch werden für die Fettproduktion benötigte Enzyme beeinflusst. Außerdem trägt der hohe Kaliumanteil der Frucht zur Entwässerung bei

• Eier:

Sie regen den Stoffwechsel aufgrund ihres hohen Nährstoffgehalts an und haben einen vorteilhaften Sättigungseffekt. Durch viel Eiweiß und wenig Kohlenhydrate sowie reichlich Vitamine, Mineralstoffe und Lecithin eignen sie sich gut zum Abnehmen ohne Nährstoffdefizite

• Lachs:

Die im Lachs enthaltenen Omega-3-Fettsäuren bewirken eine Senkung der Blutfette, fördern die Durchblutung und die Fettverbrennung im Körper. Der eiweißreiche, fettarme Seelachs hilft durch seinen beachtlichen Jodgehalt bei der Gewichtsreduzierung durch die Bildung von Schilddrüsenhormonen und Anregung des Stoffwechsels

• Brokkoli:

Das Gemüse dient als Quelle für Eiweiß, Kalzium und Vitamin C als gesunder Schlankmacher. Brokkoli ist außerdem kalorienarm und enthält zum Abnehmen nützliche Ballaststoffe

• Brauner Reis:

Der ungeschälte Reis verfügt über einen besonders hohen Nährstoffgehalt. Der Verzehr von braunem Reis erzeugt eine lang anhaltende Sättigung. Dadurch bleibt der Blutzuckerspiegel zur Verhinderung von Heißhungerattacken länger konstant

• Spargel:

Spargel besteht ähnlich wie Wassermelonen fast nur aus Wasser. In 100 Gramm Spargel sind gerade einmal 17 Kalorien, dafür aber zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Das richtige Gemüse für figurbetonte Speiserezepte

Diese Informationen sind ausschließlich zu Informationszwecken. Es ist nicht beabsichtigt, medizinische Ratschläge zu geben. Wir übernehmen keine Verantwortung für eventuelle Folgen aus dieser Behandlung, den Verfahren, der Bewegung oder der Ernährungsumstellung. Die Veröffentlichung dieser Informationen ersetzt weder die Praxis der Medizin noch die Beratung durch Ihren Arzt. Vor jeder Diät sollten Sie den Rat von ihrem Arzt einholen.

Bestimmung des Körperfettanteils

Wie setzt sich der Körperfettanteil zusammen ?

Da wie bereits beschrieben BMI und Broca Formel nur einen ersten Trend aufzeigen, kann man zu genaueren Bestimmung noch den Körperfettanteil heranziehen. Dieser ist biologisch bedingt bei Frauen prinzipiell höher.
Einen allgemeingültigen Wert was gut oder schlecht ist, existiert geschlechterübergreifend nicht. Die medizinischen Empfehlungen hängen an einer Reihe von Faktoren.
Zwanzigjährige Männer weisen im Durchschnitt eine Fettmasse von 18 %, junge Frauen eine solche von 25 % auf. Im Laufe des Lebens steigt dieser Anteil an, während die Magermasse durch den Verlust an Muskelgewebe stetig abnimmt.

Folgende Empfehlungen gelten laut Principles + Labs for Physical Fitness and Wellness:

Alter (Jahre)Frauen  Männer  
gutmittelschlechtgutmittelschlecht
< 2017–22 %22–27 %> 27 %12–17 %17–22 %> 22 %
20–3018–23 %23–28 %> 28 %13–18 %18–23 %> 23 %
30–4019–24 %24–29 %> 29 %14–19 %19–24 %> 24 %
40–5020–25 %25–30 %> 30 %15–20 %20–25 %> 25 %
> 5021–26 %26–31 %> 31 %16–21 %21–26 %> 26 %

(Tabelle von Wikipedia)

Messung des Körperfettanteils

Für die Messung des eigenen Körperfettanteils gibt es unterschiedliche Methoden. Die am schnellsten zur Verfügung stehenden sind leider nicht immer die genauesten. Stiftung Warentest hatte einmal unterschiedliche Körperfettwaagen für den Hausgebrauch im Test, von denen nicht eine exakte Werte lieferte.

Folgende Verfahren sind möglich und wurden exemplarisch beschrieben:

Messung der Hautfalte mittels Caliper
Calipometrie nennt man die Messung der Hautfaltendicke mittels eines Messschiebers. Diese Geräte sind im Fachhandel aber auch bei ebay oder Amazon für zwischen 12-25 Euro erhältlich. An verschiedenen Körperstellen werden Hautfalten gemessen, und mittels einer Formel der Körperfettanteil bestimmt. Diese Methode ist relativ genau und sehr kostengünstig. Es muss jedoch darauf geachtet werden, immer exakt die gleichen Stellen abzumessen, da es sonst zu Verschiebungen der Messergebnisse kommen kann. Zur Auswertung gibt es mittlerweile sehr gute Software, die bei einigen Herstellern der Caliper mitgeliefert werden oder auch kostenfreie Webseiten, bei denen man die entsprechend gemessenen Werte einträgt und dann der Körperfettanteil ermittelt wird.

BIA

Eine weitere Methode ist die Bioelektrische-Impedanz-Analyse. Hierbei wird der elektronische Hautwiderstand ermittelt, aus dem dann der Körperfettanteil errechnet wird. Dieses Verfahren findet bei den gängigen elektronischen Personenwaagen für den Hausgebrauch Verwendung – ist aber nicht unbedingt eins der genauesten Verfahren.

Diese Informationen sind ausschließlich zu Informationszwecken. Es ist nicht beabsichtigt, medizinische Ratschläge zu geben. Wir übernehmen keine Verantwortung für eventuelle Folgen aus dieser Behandlung, den Verfahren, der Bewegung oder der Ernährungsumstellung. Die Veröffentlichung dieser Informationen ersetzt weder die Praxis der Medizin noch die Beratung durch Ihren Arzt. Vor jeder Diät sollten Sie den Rat von ihrem Arzt einholen.

Wie viel darf ich wiegen? Meßmethoden Broca & BMI

Muss ich abnehmen, habe ich ein paar Kilo zu viel?

Jeder Mensch, der sich Gedanken über sein Gewicht macht, kommt früher oder später an die Stelle wo er sich diese Frage stellt. Eine unter Frauen und Männern eine verbreitete und sehr gefährliche Variante, ist sich am aktuellen Trend der Modellbranche zu orientieren. Die (meisten) Modells dort sind extrem schlank mit sehr zierlichen Körpern. Das spiegelt jedoch keinen gesunden Körperbau und Fettanteil wieder. Und zum anderen kann eine Abnahme mit der Orientierung an Modells zu Untergewicht, auch im schlimmsten Fall zu krankhaft verlaufenden Essstörungen führen. Um einen ungefähren Vergleich zu haben, wieviel ein gesunder Mensch im Verhältniss zu seine Größe wiegen sollte, stellen wir die Meßmethoden Broca und BMI vor.

Zwei Meßmethoden : Broca & BMI

1. Das Normalgewicht nach Broca

Eine Hilfestellung kommt aus der Medizin. Zum Ende des 19. Jahrhunderts hatte bereits ein französischer Chirurg namens Paul Broca (1824-1880) einen Index entwickelt um das medizinisch definierte Normalgewicht zu ermitteln. Nach dieser Broca-Formel ist das Normalgewicht:
Männer: Körpergröße in cm – 100
Frauen: (Körpergröße in cm – 100) – 5%
Ein 1,85m großer Mann hat also ein Normalgewicht von 85 kg. Eine 1,60m große Frau von 57 Kilogramm.
Wenn das Körpergewicht das Normalgewicht in erheblichem Maße übersteigt, erhöht sich damit auch das Risiko vieler Erkrankungen die heute unter der Bezeichnung Metabolisches Syndrom bekannt sind. Herzkreislauferkrankungen, Bluthochdruck, Diabetes Typ II, etc..
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) gibt hierzu folgende Empfehlungen.

  1. Idealgewichtige Erwachsene sollten bestrebt sein, ihr Körpergewicht zu halten.
  2. Übergewichtige Erwachsene (plus 20% und mehr über Normalgewicht) sollten auch ohne Risikofaktoren ihr Körpergewicht reduzieren.
  3. Erwachsene mit geringem Übergewicht (plus 10% – 20% über Normalgewicht) sollten ärztlicherseits das Auftreten der genannten Risikofaktoren in regelmäßigen Abständen kontrollieren lassen und gegebenenfalls durch Gewichtsreduktion behandeln.

Das Idealgewicht nach Broca

Um das Idealgewicht zu ermitteln wurde die Broca Formel simpel erweitert, in dem man vom errechneten Normalgewicht 10 % abzieht.
Männer/Frauen: Normalgewicht *0,9
Unser Mann aus dem Beispiel hat demnach ein Idealgewicht von 76,5 kg – die Frau aus dem Beispiel 51,3 kg.

Body-Mass-Index (BMI)

Der Broca Index für das Normalgewicht sowie das Idealgewicht erlaubt lediglich eine grobe Einschätzung. Er ist ausgelegt auf Personen mit mittlerer Körpergröße. Bei kleineren und größeren Personen erlaubt der BMI eine etwas genauere Aussage.
Der Body-Mass-Index wurde von einem Belgier Adolphe Quetelet entwickelt und wird daher auch Quetelet-Index genannt.

Der BMI wird wie folgt ermittelt und der Ziel BMI steigt mit zunehmenden Alter:

Körpergewicht in kg / Körpergrösse in m zum Quadrat
Folgende Übersicht zeigt den Bereich Idealgewicht – Normalgewicht nach der BMI Formel
Alter
19-24 Jahre    19-24 BMI
25-34 Jahre    20-25 BMI
35-44 Jahre    21-26 BMI
45-54 Jahre    22-27 BMI
54-64 Jahre    23-28 BMI
ab 64 Jahre    24-29 BMI
Der BMI ist genau wie die Idealgewicht und Normalgewicht nach Broca nur ein grober Richtwert. Er berücksichtigt nicht die individuelle Körperzusammensetzung eines Menschen hinsichtlich Fettgehalt sowie Muskelanteil. Ausgeprägte Bodybuilder haben demnach einen sehr hohen BMI und gelten im klassischen Sinne nach BMI als übergewichtig. Ihr Körperfettanteil liegt aber in einem enorm geringen Bereich. Daher macht es auch Sinn, ergänzend den Körperfettanteil zu betrachten. Mehr Informationen zum BMI und einen BMI Rechner finden Sie hier.

Diese Informationen sind ausschließlich zu Informationszwecken. Es ist nicht beabsichtigt, medizinische Ratschläge zu geben. Wir übernehmen keine Verantwortung für eventuelle Folgen aus dieser Behandlung, den Verfahren, der Bewegung oder der Ernährungsumstellung. Die Veröffentlichung dieser Informationen ersetzt weder die Praxis der Medizin noch die Beratung durch Ihren Arzt. Vor jeder Diät sollten Sie den Rat von ihrem Arzt einholen.

Zusätzliche Tipps zum schnelleren Abnehmen

Tipps zum schnellen Abnehmen

Ein eiweißreiches Frühstück spendet Energie, sättigt für einen längeren Zeitraum und verhindert dadurch Heißhungerattacken. Eiweiß gilt außerdem ein natürlicher Schlankmacher, da sie den Muskelaufbau unterstützen. Muskeln verbrennen rund um die Uhr Energie und führen dadurch zum Abschmelzen des Fettdepots.
Süße Getränke und Fruchtsäfte sollten gemieden werden. Dazu zählen Eistees, Limonade und Softdrinks. Sie enthalten übermäßig Kalorien, Zucker und Aromastoffe. Außerdem machen nicht lange satt und können zur Heißhungerattacke führen. Die Aufnahme einer intensiven Menge flüssigen Zuckers von Fruchtsäften und Softies bereitet dem Körper Probleme. Ein Sättigungsgefühl tritt erst spät ein, nachdem bereits einiges getrunken wurde.
Das Trinken von 0,5 Liter Wasser etwa eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten trägt spürbar zur Reduzierung des Hungergefühls bei. Durch das bereits im Magen vorhandene Wasser erfolgen schnellere Sättigungsrückmeldungen an das Gehirn bei der anschließenden Nahrungsaufnahme. Außerdem regt das Wasser den Stoffwechsel und die Fettverbrennung an. Dieser Effekt erhöht sich, wenn kälteres Wasser verwendet wird. Durch regelmäßigen Konsum von Wasser vor dem Essen verringert sich oftmals auch der Konsum kalorienhaltiger Getränke.
Eine Auswahl bestimmter Nahrungsmittel kann das Abnehmen unterstützen. Dazu zählen:

• Rindfleisch und Geflügel anstatt Schweinefleisch:

Durch den deutlich niedrigeren Fettgehalt wirkt sich diese Alternative dauerhaft auf Abnehmen aus

• Hart gekochte Eier:

Ein zur Sättigung empfehlenswerter Energiespender

• Brokkoli und Blumenkohl:

Das Gemüse verfügt über einen hohen Vitamin-C-Gehalt und sorgt durch den hohen Ballaststoffanteil für ein langes Sättigungsgefühl

• Schlangengurken:

Sie verfügen ähnlich wie Wassermelonen über einen beachtlichen Wassergehalt und sind deshalb zum Abnehmen hervorragend geeignet

• Sauerkraut:

Milchsäurebakterien stimulieren die Verdauung und entwässern.
Ballaststoffe sorgen für ein langes Sättigungsgefühl und können dadurch Heißhunger verhindern. Die nicht verdaulichen Kohlenhydrate vergrößern in Verbindung mit
Wasser ihr Volumen. Durch den erzeugten Druck wird die Verdauung angeregt. Außerdem beeinflussen Ballaststoffe fettspaltende Enzyme und bewirken damit eine geringere Fettaufnahme durch den Körper. Ballaststoffe sind besonders in Vollkornprodukten, Gemüse und Obst enthalten. Wasserlösliche Ballaststoffe können die Blutzuckerwerte und den Cholesterinspiegel positiv beeinflussen.

Diese Informationen sind ausschließlich zu Informationszwecken. Es ist nicht beabsichtigt, medizinische Ratschläge zu geben. Wir übernehmen keine Verantwortung für eventuelle Folgen aus dieser Behandlung, den Verfahren, der Bewegung oder der Ernährungsumstellung. Die Veröffentlichung dieser Informationen ersetzt weder die Praxis der Medizin noch die Beratung durch Ihren Arzt. Vor jeder Diät sollten Sie den Rat von ihrem Arzt einholen.

Wie kann ich am besten abnehmen?

Das Abnehmen kann durch eine Erhöhung der körpereigenen Fettverbrennung, die Verhinderung neuer Fettzellen sowie die Reduzierung des Hungergefühls erreicht werden.

Dies kann durch eine bewusstere Ernährung bewirkt werden. Eine zusätzliche Bewegung wie Sport unterstützt das Abnehmen. Damit die Zellen optimal und frei von Giftstoffen und Schlacken arbeiten können, muss die Balance des körperlichen Wasserhaushalts durch eine ausreichende Trinkmenge gewährleistet bleiben. Die zahlreichen Stoffwechselprozesse benötigen kontinuierlich genügend Nährstoffe, um über die Blutbahn die Versorgung von Muskel- und Organzellen sicherzustellen. Je nach Leistung stellt der Körper Energie zur Verfügung. Dazu zählt auch das Fettdepot. Neben der zusätzlichen Fettverbrennung durch einen ernährungsbedingt angeregten Stoffwechsel sorgen auch sportliche Betätigungen für eine intensivere Verbrennung von Depotfett zur Energiefreisetzung. Die tägliche Kalorienaufnahme sollte daher nicht größer sein, als die benötigte Energie.

Eine funktionierende Verdauung trägt zum Abnehmen bei

Bei einer trägen Verdauung gelangen die zur Zellversorgung benötigten Nährstoffe langsamer an ihr Ziel. Die Ausscheidung körperlicher Abfallprodukte wird beeinträchtigt. Dadurch werden Schlacken im Bindegewebe deponiert, wodurch der Lymphfluss verlangsamt wird. Durch den aufgestauten Stoffwechselabfall kann es zu einer Übersäuerung kommen. Die Beeinträchtigung der Stoffwechselprozesse wirkt sich ungünstig auf das gewünschte Abnehmen aus. Daher ist eine regelmäßige Verdauung wichtig. Im Bedarfsfall sind Maßnahmen zur Anregung einer besseren Verdauung hilfreich. Hierzu können eine ballaststoffreiche Ernährung und verstärkte Bewegung beitragen.

Die Reduzierung des Hungergefühls und Vermeidung von unkontrolliertem Heißhunger

Bereits eine dauerhaft funktionierende Reduzierung des Hungergefühls durch kleine Ernährungsumstellungen hilft beim Abnehmen. Eine dadurch bewirkte Verringerung der täglichen Kalorienaufnahme zahlt sich über einen längeren Zeitraum aus. Im Alltag häufig auftretender Heißhunger kann mehrere Ursachen haben. Der schnelle Griff nach der Tafel Schokolade kann die Folge von körperlichem oder seelischem Stress oder eines Nährstoffdefizits sein. Eine nährstoffreiche, ballaststoffhaltige Ernährung führt zu einem lang anhaltenden Sättigungsgefühl. Durch die Stabilisierung des Blutzuckerspiegels können heftige Energieanforderungen als Auslöser der Heißhungerattacken verhindert werden.

Verringerung der täglichen Kalorienmenge durch das Weglassen klassischer Dickmacher

Klassische Dickmacher sollten in der Ernährung höchstens selten eine Rolle spielen, denn es sind in zahlreichen Lebensmitteln versteckte Fette und Kohlenhydrate enthalten. Bratwüste und Schokolade sollten daher möglichst keinen Platz in der Alltagsernährung finden. Es stehen ausreichende Alternativen mit leckerem Geschmack zur Verfügung. Dazu zählen Fisch oder Geflügel vom Grill sowie süße Erdbeeren oder Wackelpudding. Bevor allerdings Heißhunger aufkommt, stellen seltene Ausnahmen nach einer Ernährungsumstellung nie ein Problem dar. Eine gründliche, einmalige Information über versteckte Anteile an Fetten und Zucker in Lebensmitteln macht Sinn. Eine Nährwerttabelle kann dazu gute Dienste leisten und zu alternativen Einkaufsentscheidungen führen. Zu den Lebensmitteln mit verstecktem Zuckergehalt zählen Ketchup, Wurst und Cornflakes sowie Fruchtjoghurt und Müsli. Ein beachtlicher Fettanteil kann in panierten Lebensmittel sowie in Fertiggerichten, Backwaren und Knabbereien stecken.

Unterstützung beim Abnehmen durch die Erhöhung der Körpertemperatur

Eine Reduzierung des Körpergewichts ist ebenso über die Erhöhung der Körpertemperatur, auch Thermogenese genannt, möglich. Temperaturveränderungen regen den Stoffwechsel an. Durch die Umwandlung von Energie in Wärme kann die Körpertemperatur erhöht und der Stoffwechsel und damit auch die Fettverbrennung angeregt werden. Eine erhöhte Körpertemperatur kann durch äußere Wärme, Sport und scharfe Lebensmittel erreicht werden. Scharfes Essen führt zur Stoffwechselwärme und zum Schwitzen. Dazu tragen die Inhaltsstoffe Capsaicinoide, Piperettin oder Gingerol bei, die auch durchblutungs- und verdauungsfördernd wirken.

Diese Informationen sind ausschließlich zu Informationszwecken. Es ist nicht beabsichtigt, medizinische Ratschläge zu geben. Wir übernehmen keine Verantwortung für eventuelle Folgen aus dieser Behandlung, den Verfahren, der Bewegung oder der Ernährungsumstellung. Die Veröffentlichung dieser Informationen ersetzt weder die Praxis der Medizin noch die Beratung durch Ihren Arzt. Vor jeder Diät sollten Sie den Rat von ihrem Arzt einholen.