Was esse ich beim Abnehmen?

Ein stabiles Immunsystem und ein funktionierender Stoffwechsel benötigen regelmäßig ausreichende Nährstoffe.

Dazu zählen Fette, Kohlenhydrate und Eiweiße sowie Vitamine und Mineralstoffe. Besteht die Alltagsernährung über einen längeren Zeitraum aus zu vielen Fetten und Kohlenhydrarten kann sich Übergewicht entwickeln. Dadurch werden Leistungsfähigkeit, Wohlbefinden sowie die Figur beeinträchtigt. Auf dem Weg zum gewünschten Abnehmen helfen erfahrungsgemäß Diäten nicht weiter. Unabhängig von der Kostenfrage sind sie häufig unvorteilhaft. Dabei können Nährstoffdefizite, überflüssige Hungergefühle und eine Verringerung des Leistungsvermögens eintreten. Komplizierte Rezeptzubereitungen sind oftmals nicht alltagstauglich. Der Jo-Jo-Effekt löst bei zahlreichen Betroffenen Frustration aus. Auftretender Heißhunger durch strenge Diäten oder den Verzicht auf Lieblingsspeisen bedeuten in der Regel das Ende einer Diät. Durch die Beachtung einiger Hinweise bei der Auswahl und Zubereitung der Speisen kann ein natürliches, gesundes Abnehmen ohne Nährstoffdefizite erreicht werden. Da außerdem dabei keine Hungergefühle und Geschmacksverluste eintreten, wird auch die zum Abnehmen erforderliche Motivation gewährleistet.

Faustregel für die Woche: Fleisch, Wurstwaren und Eier zwei- bis dreimal

Fette leisten einen wesentlichen Beitrag zum Stoffwechsel und sind neben ihrer Eigenschaft als Energieträger für zahlreiche körperliche Prozesse wichtig. Die lebensnotendigen ungesättigten Fettsäuren sind an der Bildung von Botenstoffen beteiligt und fungieren als Körperzellen-Bausteine. Fett wird außerdem zum Herauslösen der Vitamine benötigt. Bei der Aufnahme über die Ernährung sollte auf eine angemessene Fettzufuhr geachtet werden. Daher sollten vorzugsweise Fleisch- und Wurstwaren mit einem nicht zu hohen Fettanteil an zwei bis drei Tagen konsumiert werden. Dazu eignen sich insbesondere magere Sorten wie Rindfleisch und Geflügel. Neben einem vertretbaren Fettgehalt verfügen diese Lebensmittel über wertvolles Eiweiß und zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe. Hierzu zählen insbesondere Vitamine aus der B-Gruppe sowie Eisen, Selen und Zink. Eier sind gut bekömmlich und liefern reichlich Eiweiß sowie die Vitamine A, B2, B5, B6, Folsäure und B12 sowie D, E und K. Außerdem verfügen Eier über wertvolle Mineralien und Spurenelemente wie Kalzium, Zink, Phosphor und Selen. Das Eigelb enthält Lecithine, die wesentliche Bausteine für Nervenbotenstoffe und Körperzellen darstellen.

Wöchentlich ein- bis zweimal Fisch

Fisch besteht aus einem beachtlich hohen Anteil aus Eiweiß, Selen und Jod. Besonders in Kaltwasserfischen sind außerdem Omega-3-Fettsäuren enthalten. Omega-3-Fettsäuren bewirken eine Gefahrenverringerung für die Blutqualität und beeinflussen die Werte des Cholesterin- und Triglyzeridspiegels. Dadurch können Gefäßablagerungen vermindert und eine Verbesserung der Durchblutung durch eine Gefäßerweiterung erreicht werden. Der Transport von Sauerstoff und Nährstoffen zu den Muskel- und Organzellen wird dadurch optimiert. Die Gefahr von Bluthochdruck wird reduziert. Omega-3-Säuren verfügen ebenfalls über eine gerinnungs- und entzündungshemmende Eigenschaft. Dies wirkt sich vorteilhaft bei Erkrankungen wie Psoriasis, Rheuma und Arthritis aus. Ein bis zwei Fischmahlzeiten pro Woche sind daher empfehlenswert. Sie liefern ausreichend gesunde Fette, viel Eiweiß und weitere wertvolle Nährstoffe.

Wichtige Fettsäuren sind auch in hochwertigem Streich- und Kochfett enthalten

Butter verfügt ebenfalls über gesättigte sowie ungesättigte Fettsäuren, die sich günstig auf den Cholesterinspiegel auswirken. Außerdem enthält Butter die fettlöslichen Vitamine A, E, D und K, die antioxidativ wirken. Rapsöl ist reich an ungesättigten Fettsäuren und überzeugt durch sein vorteilhaftes Verhältnis von Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Es enthält einen hohen Anteil an zellenschützendem Vitamin-E sowie Karotinoiden. Maßvoll verwendet sind diese Fette zum Bestreichen oder Einfetten zu empfehlen. Dabei sollte eine tägliche Menge von etwa 10 Gramm Rapsöl und 40 Gramm Butter nicht überschritten werden.

Ausreichendes Trinken nicht vergessen

Beim Abnehmen sollte die tägliche Trinkmenge beachtet werden. Vorzugsweise eignen sich dazu kohlensäurefreies Mineralwasser, Leitungswasser oder ungesüßte Tees. Insgesamt sollten dem Körper 1,5 bis 2 Liter dieser kalorienfreien Flüssigkeit im Rahmen der täglichen Ernährung zugeführt werden. An heißen Tagen, nach intensivem Sport oder einem Saunabesuch sollte diese Menge aufgrund der erhöhten Schweißabsonderungen noch höher ausfallen. Ausreichende Körperflüssigkeit ist für zahlreiche Prozesse notwendig. Dazu zählt auch der Stoffwechsel und das Ausscheiden von Giftstoffen und Schlacken. Die Anregung des Stoffwechsels und die Verbesserung der Funktionstüchtigkeit der Muskeln wirken sich positiv die Fettverbrennung aus.

Diese Informationen sind ausschließlich zu Informationszwecken. Es ist nicht beabsichtigt, medizinische Ratschläge zu geben. Wir übernehmen keine Verantwortung für eventuelle Folgen aus dieser Behandlung, den Verfahren, der Bewegung oder der Ernährungsumstellung. Die Veröffentlichung dieser Informationen ersetzt weder die Praxis der Medizin noch die Beratung durch Ihren Arzt. Vor jeder Diät sollten Sie den Rat von ihrem Arzt einholen.

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