Wie kann ich am besten abnehmen?

Das Abnehmen kann durch eine Erhöhung der körpereigenen Fettverbrennung, die Verhinderung neuer Fettzellen sowie die Reduzierung des Hungergefühls erreicht werden.

Dies kann durch eine bewusstere Ernährung bewirkt werden. Eine zusätzliche Bewegung wie Sport unterstützt das Abnehmen. Damit die Zellen optimal und frei von Giftstoffen und Schlacken arbeiten können, muss die Balance des körperlichen Wasserhaushalts durch eine ausreichende Trinkmenge gewährleistet bleiben. Die zahlreichen Stoffwechselprozesse benötigen kontinuierlich genügend Nährstoffe, um über die Blutbahn die Versorgung von Muskel- und Organzellen sicherzustellen. Je nach Leistung stellt der Körper Energie zur Verfügung. Dazu zählt auch das Fettdepot. Neben der zusätzlichen Fettverbrennung durch einen ernährungsbedingt angeregten Stoffwechsel sorgen auch sportliche Betätigungen für eine intensivere Verbrennung von Depotfett zur Energiefreisetzung. Die tägliche Kalorienaufnahme sollte daher nicht größer sein, als die benötigte Energie.

Eine funktionierende Verdauung trägt zum Abnehmen bei

Bei einer trägen Verdauung gelangen die zur Zellversorgung benötigten Nährstoffe langsamer an ihr Ziel. Die Ausscheidung körperlicher Abfallprodukte wird beeinträchtigt. Dadurch werden Schlacken im Bindegewebe deponiert, wodurch der Lymphfluss verlangsamt wird. Durch den aufgestauten Stoffwechselabfall kann es zu einer Übersäuerung kommen. Die Beeinträchtigung der Stoffwechselprozesse wirkt sich ungünstig auf das gewünschte Abnehmen aus. Daher ist eine regelmäßige Verdauung wichtig. Im Bedarfsfall sind Maßnahmen zur Anregung einer besseren Verdauung hilfreich. Hierzu können eine ballaststoffreiche Ernährung und verstärkte Bewegung beitragen.

Die Reduzierung des Hungergefühls und Vermeidung von unkontrolliertem Heißhunger

Bereits eine dauerhaft funktionierende Reduzierung des Hungergefühls durch kleine Ernährungsumstellungen hilft beim Abnehmen. Eine dadurch bewirkte Verringerung der täglichen Kalorienaufnahme zahlt sich über einen längeren Zeitraum aus. Im Alltag häufig auftretender Heißhunger kann mehrere Ursachen haben. Der schnelle Griff nach der Tafel Schokolade kann die Folge von körperlichem oder seelischem Stress oder eines Nährstoffdefizits sein. Eine nährstoffreiche, ballaststoffhaltige Ernährung führt zu einem lang anhaltenden Sättigungsgefühl. Durch die Stabilisierung des Blutzuckerspiegels können heftige Energieanforderungen als Auslöser der Heißhungerattacken verhindert werden.

Verringerung der täglichen Kalorienmenge durch das Weglassen klassischer Dickmacher

Klassische Dickmacher sollten in der Ernährung höchstens selten eine Rolle spielen, denn es sind in zahlreichen Lebensmitteln versteckte Fette und Kohlenhydrate enthalten. Bratwüste und Schokolade sollten daher möglichst keinen Platz in der Alltagsernährung finden. Es stehen ausreichende Alternativen mit leckerem Geschmack zur Verfügung. Dazu zählen Fisch oder Geflügel vom Grill sowie süße Erdbeeren oder Wackelpudding. Bevor allerdings Heißhunger aufkommt, stellen seltene Ausnahmen nach einer Ernährungsumstellung nie ein Problem dar. Eine gründliche, einmalige Information über versteckte Anteile an Fetten und Zucker in Lebensmitteln macht Sinn. Eine Nährwerttabelle kann dazu gute Dienste leisten und zu alternativen Einkaufsentscheidungen führen. Zu den Lebensmitteln mit verstecktem Zuckergehalt zählen Ketchup, Wurst und Cornflakes sowie Fruchtjoghurt und Müsli. Ein beachtlicher Fettanteil kann in panierten Lebensmittel sowie in Fertiggerichten, Backwaren und Knabbereien stecken.

Unterstützung beim Abnehmen durch die Erhöhung der Körpertemperatur

Eine Reduzierung des Körpergewichts ist ebenso über die Erhöhung der Körpertemperatur, auch Thermogenese genannt, möglich. Temperaturveränderungen regen den Stoffwechsel an. Durch die Umwandlung von Energie in Wärme kann die Körpertemperatur erhöht und der Stoffwechsel und damit auch die Fettverbrennung angeregt werden. Eine erhöhte Körpertemperatur kann durch äußere Wärme, Sport und scharfe Lebensmittel erreicht werden. Scharfes Essen führt zur Stoffwechselwärme und zum Schwitzen. Dazu tragen die Inhaltsstoffe Capsaicinoide, Piperettin oder Gingerol bei, die auch durchblutungs- und verdauungsfördernd wirken.

Diese Informationen sind ausschließlich zu Informationszwecken. Es ist nicht beabsichtigt, medizinische Ratschläge zu geben. Wir übernehmen keine Verantwortung für eventuelle Folgen aus dieser Behandlung, den Verfahren, der Bewegung oder der Ernährungsumstellung. Die Veröffentlichung dieser Informationen ersetzt weder die Praxis der Medizin noch die Beratung durch Ihren Arzt. Vor jeder Diät sollten Sie den Rat von ihrem Arzt einholen.

Schreibe einen Kommentar